Mönchspfeffer – die Pflanze Vitex agnus-castus


Mönchspfeffer Pflanze

Der im Mittelmeerraum beheimatete Mönchspfeffer ist als Heilpflanze schon seit dem Mittelalter bekannt.

Der ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist als Heilpflanze bereits seit dem Mittelalter bekannt. Der Strauch erreicht an seinem natürlichen Standort eine Größe von bis zu 6 Metern. Der Mönchspfeffer ist relativ anspruchslos und daher pflegeleicht. Dennoch stellt die Pflanze einige Ansprüche an den Boden. Für einen kräftigen Wuchs und eine hohe Blütenfülle benötigt diese Strauchpflanze einen niedrig sauren bis leicht alkalischen Boden. Im besten Fall liegt der pH-Wert zwischen 6,2 und 7,5.

Eine solche Bodenbeschaffenheit ist zum Beispiel in feuchten Waldgebieten und an Flussufern gegeben. An diesen Orten fühlt sich der Mönchspfeffer besonders wohl und gedeiht prächtig. Nur an geschützten Standorten ist der Strauch winterhart. Hält man ihn im heimischen Garten in Kübeln, erreicht er lediglich eine Höhe von maximal 150 cm. Dann steht er am liebsten vor warmen Mauern und verströmt seinen köstlichen Kapernduft.

Mönchspfeffer ist nicht nur für ihre heilenden Inhaltsstoffe und ihren Wohlgeruch bekannt, sondern die oberirdischen Pflanzenteile können auch zum Färben verwendet werden: Sie sondern einen gelben Farbstoff ab, der Naturstoffe zuverlässig einfärbt. Aufgrund des intensiven, mediterran anmutenden Dufts ist er als Garten-Duftpflanze sehr beliebt.

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Blüten, Blätter und Früchte von Mönchspfeffer

Der Strauch entwickelt hellbraune Zweige, an denen jeweils fünf bis sieben dunkelgrüne Blätter in Fingerform wachsen. Der Mönchspfeffer zählt zu den sommergrünen Pflanzen, die in den Monaten August und September an den Triebspitzen der Zweige eine Vielzahl von Blüten ausbildet.

Die Farbgebung der eng aneinander liegenden Blüten ist unterschiedlich und reicht bei domestizierten Pflanzen von Weiß über Rosa, Blau und Violett. An natürlichen Standorten sind überwiegend blau, seltener weiß und rosa blühende Exemplare bekannt. Aus diesen Blüten entstehen kugelförmige Früchte mit einem Durchmesser von 3 bis 4 mm. Die reifen Früchte haben einen scharfen Geschmack, der an Pfeffer erinnert.

Verwendete Pflanzenteile & therapeutische Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers

Nach der Blütezeit und Reifung der Früchte werden diese vom September bis zum November gesammelt. Meist erfolgt dies als Wildsammlung, doch es gibt auch Baumschulen, die Mönchspfeffer kultivieren. Nach dem Trocknen der Früchte werden diese für die Herstellung von Arzneimitteln verwendet.

Die in den Pflanzenteilen enthaltenen Bestandteile werden extrahiert und in der Phytotherapie angewendet. Die einzelnen Teile der Pflanze enthalten wirksame Stoffe, wie Flavonoide und Bitterstoffe. Diese für die Gesundheit des Menschen wirksamen Stoffe, machen den Mönchspfeffer zu einer nützlichen Heilpflanze.

Hinweis: