Herkunft des Mönchspfeffers


Mönchspfeffer Herkunft

Mönchspfeffer ist besonders im Mittelmeerraum weit verbreitet.

Der im Mittelalter ursprünglich zur Abkühlung der „Sinneslust“ bei Nonnen und Mönchen verwendete Mönchspfeffer ist ursprünglich in den Gebieten des Mittelmeeres beheimatet. Brautleute trugen einen Kranz aus Mönchspfeffer zum Zeichen ihrer Keuschheit auf dem Kopf.

Hiermit lässt sich der Beiname „Keuschlamm“ begründen. Trotz seiner länger zurückliegenden Geschichte wurde der Mönchspfeffer erst im 16. Jahrhundert in Arzneimittelschriften erstmals erwähnt.

In südeuropäischen Ländern, wie Spanien und Italien, ist der Mönchspfeffer wildwachsend zu finden. Besondere Standorte sind dichte Waldböden und günstige Milieus in Wassernähe, beispielsweise an Bachläufen. Die leuchtenden Blüten säumen die Flussufer wie ein Teppich.

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Verbreitung und Habitus von Mönchspfeffer

Die Ausbreitung der schnellwachsenden Pflanze erfolgt über die Krim bis hin nach Nordindien. Hier gilt der Mönchspfeffer als besondere Heilpflanze, die durch enthaltene Phytohormone das Gleichgewicht der weiblichen Sexualhormone wieder herstellt. In Indien gilt der Mönchspfeffer als wichtiges Pflanzenaufkommen an den Flussufern. Beim Übertreten des Flusses verhindern die Sträucher, dass zu viel Wasser in das Landesinnere fließt und Menschen und ihre Behausungen bedroht.

Der Strauch bildet hellbraune Zweige und handförmige Blätter aus. Pro Zweig finden sich fünf bis sieben dunkelgrüne Blätter. Außerdem dient der Mönchspfeffer in diesen Regionen als Schattenspender. Das bis zu fünf Meter hohe Strauchgewächs benötigt für ein gutes Wachstum einen niedrig sauren bis hohen alkalischen Boden-pH-Wert, welcher in feuchten Waldgebieten vorkommt. Bestenfalls liegt der ph-Wert des Bodens, auf dem der Mönchspfeffer prächtig wächst, zwischen 6,2 und 7,5.

Mönchspfeffer Verbreitung

Abb: Anbau und Verbreitung von Möchspfeffer

Besonderheiten des Mönchspfeffers

Wegen seiner großen medizinischen Bedeutung wird der Mönchspfeffer auch in Mitteleuropa angebaut. Weil die ansonsten anspruchslose Pflanze nicht winterhart ist, benötigt sie geschützte Plätze zum Gedeihen. Gerade die Blüten des Mönchspfeffers, die rosa, violett, blau oder weiß sind, stellen für viele Insekten eine wichtige Nahrungsquelle dar. Deshalb ist er eine beliebte Pflanze für botanische Gärten. Hier sorgt er für eine gute Lebensgrundlage und trägt zur Insektenpopulation bei.

Hinweis: