Der Begriff Anaphrodisiakum bezeichnet das genaue Gegenteil von einem Aphrodisiakum, nämlich ein Mittel zur Minderung der sexuellen Lust. Im Mittelalter galt der Mönchspfeffer als Mittel, welches die sexuelle Begierde mindern sollte. Gerade für Nonnen, Mönche und Priester war das wichtig, damit diese ihr Gelübde und das auferlegte Zölibat aufrechterhalten konnten.

Mönchspfeffer schien hier eine gute Möglichkeit zu sein. Daher hat die Arzneipflanze ihren Namen und den Beinamen „Keuschlamm“. Die Pflanze wurde in nahezu jedem Klostergarten angepflanzt, denn die Mönche und Nonnen nahmen mehrmals täglich wässrige Auszüge des Mönchspfeffers zu sich. Wissenschaftliche Bestätigung allerdings gab es für die Wirkung jedoch nie. Im Mittelalter trugen auch Brautleute zum öffentlichen Zeichen der Reinheit und Keuschheit Kränze mit den Blüten des Mönchspfeffers auf ihren Köpfen.

Das sollte sie unter anderem von sexuellen Aktivitäten vor der anstehenden Eheschließung abhalten. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass es sich hierbei um einen Placebo-Effekt handelte, wurde durch das Tragen des Kranzes doch ihre Disziplin unterstützt, weil sie der sozialen Kontrolle ausgesetzt waren.

Mönchspfeffer zur Senkung des Testosterons

Weil Mönchspfeffer auf den Prolaktinspiegel der Frau wirkt, ist eine Senkung des Testosterons durch das Mittel wahrscheinlich und folgerichtig. Auch Frauen haben einen geringen Teil des männlichen Hormons in sich. Hat eine Frau durch eine Blutanalyse nachweislich einen erhöhten Testosteron Spiegel, so sind Probleme mit dem Zyklus wahrscheinlich.

Der erhöhte Spiegel des Testosterons stört den weiblichen Hormonhaushalt. Teilweise wird so der Eisprung unterdrückt, was zum Ausbleiben der Menstruation führt. Hält diese Hormonstörung länger an, so ist eine Schwangerschaft nicht möglich. Durch die veränderte Hormonlage ist das Wohlbefinden der betroffenen Frau gestört. Beschwerden wie Kopfschmerzen und Gereiztheit stellen sich ein.

Zur Senkung des erhöhten Testosteronspiegels haben sich Präparate mit Mönchspfeffer bewährt. Allerdings muss die Therapie über mehrere Monate erfolgen, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Der Mönchspfeffer sollte vorzugsweise in Tabletten- oder Kapselform verabreicht werden, da sich so eine gezielte Dosierung realisieren lässt.

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