Mönchspfeffer - Wundermittel bei PMS und Fruchtbarkeitsstörungen

Mönchspfeffer Kapseln, 60 Stück

Mönchspfeffer Kapseln

Mönchspfeffer Kapseln, die preiswerte Alternative, 400mg pro Tablette, 60 Tabletten

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Mönchspfeffer
Möchspfeffer gilt als eines der Geheimmittel bei Fruchtbarkeitsstörungen und PMS Störungen.
Bild: ds/pixelio.de

Die Pflanze mit dem Namen Mönchspfeffer ist auch bekannt als Keuschbaum, Keuschlamm, Liebfrauenbettstroh oder Tanis. Verwendung findet sie in einigen medizinischen Bereichen, wie in der Behandlung vom Prämenstruellen Syndrom u.v.m. Geografisch erstreckt sich die Herkunft des Mönchspfeffers im Mittelmeerraum, über Südwestasien bis zur Krim im Schwarzen Meer.

Mönchspfeffer - ein unterschätzter Eintrag im Heilpflanzen-Lexikon

Der botanische Name von Mönchspfeffer lautet vollständig Vitex agnus-castus Verbenaceae und er gehört in die Familie der Eisenkrautgewächse. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 1 bis 6m mit verholztem Stamm. Der Wuchs ist baum- oder strauchartig, wobei die Zweige vierkantig und grau gefilzt sind. Der ährenartige Blütenstand ist blau, seltener rosa oder weiß, und intensiv duftend. Zur Verwendung kommen die reifen, getrockneten Früchte des Mönchspfeffers (Fructus agni-casti). Diese sind rund, manchmal oval und haben eine Größe von 3–4 mm. Sie beinhalten rötliche bis schwarze, viersamige Steinfrüchte. Für die Arzneimittelverwendung sind die Inhaltsstoffe

  • Iridoide,
  • Flavonoide,
  • Diterpene,
  • ätherische Öle
  • und fettes Öl von Bedeutung.

Was die einzelnen Inhaltsstoffe von Mönchspfeffer im Detail bewirken können, zeigt die folgende Tabelle:

Iridoide Iridoide sind Pflanzenstoffe, die sich in den Blattpflanzen befinden. Pflanzen produzieren diese Stoffe selbst, um sich vor etwaigen Fressfeinden zu schützen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Iridoide heute Flavonoiden und Carrotinioden überlegen sind, was ihre positive Wirkung von Mönchspfeffer auf das Gesundheitssystem angeht. Besonders wird in diesem Zusammenhang ihre Funktion als Heilmittel gegen Stress-Symptome betont, die in der Medizin als adaptogene Wirkung bezeichnet wird.
Flavonoide Auch Flavonoide sind pflanzliche Schutzschilder, um vor Umwelteinflüssen zu schützen. Zudem sind sie buchstäblich sichtbar, denn sie sind mitunter für die Farbgebung an Pflanzen sichtbar. Im menschlichen Körper haben Flavonoide ebenfalls eine Schutzfunktion. Sie agieren als Antioxidantien und kämpfen dabei gegen die freien Radikalen an, wie heute Sauerstoffverbindungen im Körper genannt werden. Grundsätzlich sagt man ihnen die Wirkung nach, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
Diterpene Diterpene gehören zur Gruppe der Terpene, denen eine sehr vielfältige Wirkungsweise nachgesagt wird. Zur Klasse der Diterpene gehören rund 2700 Substanzen. Die bekanntesten sind Taxol, Rosmanol und Ginkgolide, die unter anderem auch in Rosmarin und Ginkgo zu finden ist. Vitamin A ist das bekannteste Diterpen, das für die Sehfähigkeit sowie das Wachstum von großer Bedeutung ist.
ätherische Öle Mit Blick auf gängige Naturheilverfahren gelten ätherische Öle als die wichtigste Essenz der Pflanze, die sowohl physische als auch psychische Prozesse im Körper positiv begünstigen können. Beim Mönchspfeffer bestehen diese Öle vornehmlich aus Cineol, alpha-Pinen und Sabinen. Grundsätzlich sagt man ätherischen Ölen eine durchblutungsfördernde Wirkung nach.
fette Öle Unter fetten Ölen versteht man die sogenannten Wirkstoff-Öle, die Bestandteil von Salben, Cremes oder Massage-Ölen sind. Durch ihre intensive Wirkung, ihre Farbe oder ihren aufdringlichen Geruch werden sie nur selten pur verwendet.

Da der Mönchspfeffer vom Mittelmeergebiet bis nach Westasien beheimatet ist, findet sich hier auch die bewegte Geschichte der Heilpflanze. In alten Schriften sind solche oder ähnlich Ausführungen zu lesen: In der mittelalterlichen Kirche erlangte der Mönchspfeffer einen besonderen Status. Er soll Nonnen und Mönchen dabei helfen, das abgelegte Keuschheitsgelübde einzuhalten. Mönchspfeffer soll den Geschlechtstrieb von Männern und Frauen dämpfen und unkeusche Gelüste bekämpfen. Damals trugen Mitglieder von Orden Amulette aus Mönchspfeffer. Außerdem war die Pflanze in nahezu jedem Klostergarten zu finden. Oftmals nutzte man die nach Pfeffer riechenden und schmeckenden Früchte als Würzmittel in der Klosterküche.

Wirkung & medizinische Anwendung von Mönchspfeffer

Klinische Studien konnten die Effektivität in der

mit Mönchspfeffer-Extrakt in standardisierter und kontrollierter Medikation nachweisen. In Deutschland ist dieses Medikament empfohlen. Es wird angenommen, dass einige Stoffe, die in der Pflanze gefunden wurden, Einfluss auf die Hypophyse haben, was die Effekte auf den Hormonhaushalt erklären würden. Eine Studie hat gezeigt, dass Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers an Opiatrezeptoren binden können; das wiederum könnte erklären, warum Mönchspfeffer PMS Beschwerden lindert.

Der Wirkungsmechanismus ist nicht vollständig bekannt, es wird aber angenommen, dass es sich um dopaminerge Effekte handelt, die in einer Änderung der Prolaktin Sekretion resultieren. In geringeren Dosen, wie sie in vergangenen Jahrhunderten zur Unterdrückung des sexuellen Verlangens eingesetzt wurden, hemmt Mönchspfeffer die Aktivierung der Dopamin-2-Rezeptoren über kompetitive Bindung, was zu einem leichten Anstieg der Prolaktinfreisetzung führt. In höheren Konzentrationen ist die Bindungsaktivität ausreichend um die Freisetzung von Prolaktin zu verringern.

Eine Studie hat herausgefunden, dass die Behandlung 20 gesunder Männer mit höheren Mönchspfeffer-Dosen mit einem leicht gesenkten Prolaktinspiegel einhergegangen sind, niedrigere Dosen aber  im Vergleich zu Placebos induzierten einen leichten Anstieg. Ein Senkung der Prolaktins beeinflusst den FSH (Follikel stimulierendes Hormon)- und Östrogenspiegel im weiblichen Körper; Vergleichosteron beim Mann. Kaum verwunderlich ist die Ausweisung des Mönchspfeffers als ein Präparat, das besonders häufig in der Frauenheilkunde angewendet wird, denn zusätzlich zu den bereits erwähnten Anwendungsgebieten von Mönchspfeffer zeigt sich, dass es in den folgenden Teilgebieten positive Resultate erzielt hat:

  • bei der Optimierung des Reifungsprozesses der weiblichen Eizelle sowie der Verdichtung der weiblichen Gebärmutterschleimhaut (was eine Schwangerschaft begünstigen kann)
  • bei der Optimierung des weiblichen Hormonhaushalts (was eine Schwangerschaft begünstigen kann, aber auch die Symptome der Wechseljahre für Frauen besser durchlebbar macht)
  • bei der Senkung des Vergleichosteronspiegels der Frau (was ebenfalls Voraussetzung für eine Schwangerschaft ist)
  • bei der Therapierung der Gelbkörperschwäche, die durch einen Progesteron-Mangel und einen Prolaktion-Überschuss die Chance auf eine Schwangerschaft deutlich schmälert,
  • bei der Unterstützung einer PCO-Therapie, bei der ein ungünstiger Hormonhaushalt für das Ausbleiben einer Schwangerschaft verantwortlich ist
  • bei der Reduzierung der Ausbildung von hormonbedingter Akne

Daneben hat sich Mönchspfeffer mittlerweile insofern etabliert, dass man dem Präparat eine detoxische Wirkung nachsagt, die nicht nur den Körper von giftigen Schadstoffen befreit (was auch die Ausbildung von Akne und Pickeln minimiert), sondern auch eine Stärkung des Immunsystems zur Folge hat. Darüber hinaus bietet Mönchspfeffer dem Körper aktiv seine Unterstützung bei etwaigen Infektionen an. Diese grundlegend positive Wirkung auf das menschliche Wohlbefinden beider Geschlechter sowie die große Bandbreite an positiven Wirkmechanismen auf den weiblichen Hormonhaushalt wird noch durch eine Wirkweise ergänzt, die auch bei Männern zu beobachten ist: Auch beim männlichen Geschlecht wirkt Mönchspfeffer sich auf den Vergleichosteronspiegel aus. Wie wichtig ein ausgewogener Vergleichosteronspiegel für den Mann ist, hat eine Studie der kalifornischen Universität gezeigt, die herausgefunden hat, dass Männer mit einem erhöhten Vergleichosteronspiegel auch ein höheres Risiko einer Prostatavergrößerung haben sowie häufig erhöhte Blutzuckerwerte hatten, was die Ausbildung einer Diabetes begünstigen kann.

Mönchspfeffer bei Kinderwunsch

Der Kinderwunsch äußerst sich bei vielen Frauen heutezutage erst relativ spät. Der günstigste Zeitpunkt für eine Schwangerschaft ist aus rein körperlicher Sicht zwischen dem 18. und dem 25. Lebensjahr. Während dieser Zeit ist die Hormonlage ausgeglichen. Mit steigendem Alter sinkt die Fruchtbarkeit, was eine Schwangerschaft erschweren kann. Wer Probleme hat, schwanger zu werden und nicht sofort auf Hormonpräparate zurückgreifen möchte, für den stellt Mönchspfeffer eine schonende Alternative dar.

Mönchspfeffer wirkt im weiblichen Körper ausgleichend auf den Hormonhaushalt. Bei einer langfristigen Einnahme von Mönchspfeffer kann sich die Hormonlage wieder stabilisieren. Nebenbei wirkt Mönchspfeffer auch ausgleichend auf den Gemütszustand.

Mönchspfeffer bei Gelbkörperschwäche

Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch kann eine Gelbkörperschwäche sein. In der Fachsprache wird dies oft als Lutealininsuffizienz bezeichnet. Ursache für eine Gelbkörperschwäche können unter anderem ein Progesteron-Mangel oder ein Prolaktin-Überschuss sein. Ist die der Fall, kann sich die befruchtete Eizelle nicht einnisten, was widerum zu einer Eileiterschwangerschaft führen kann. Die Prolaktion-Ausschüttung kann jedoch mit Mönchspfeffer gehemmt werden. Die Ausschüttung von Progesteron, FSH, LH und Östrogen wird allerdings gleichzeitig angeregt. All diese Hormone sind wichtig, um schwanger zu werden und schwanger zu bleiben.

Mönchspfeffer bei PMS (Prämenstruelles Syndrom)

Viele Frauen leidern unter dem Prämensturellen Syndrom, kurz PMS. PMS äußert sich häufig in Antriebslosigkeit, Gereiztheit, depressiven Verstimmungen, Spannungen in der Brust, Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Auslöser dafür ist in vielen Fällen die Verschiebung des Zusammenspiels der Hormone. Ist der Prolaktinspiegel zu hoch, können Östrogene und Progesteron nicht mehr miteinander harmonieren. Mönchspfeffer ist in der Lage, den Hormonhauhalt auf sanfte Weise zu regulieren und ihn wierder in Gleichgewicht zu bringen. Die Behandlung von Mönchspfeffer bei PMS erspart einem in vielen Fällen die Einnahme von Hormonpräparaten.

Mönchspfeffer in den Wechseljahren

Die Beschwerden in den Wechseljahren ähneln häufig denen, von PMS. Schalfstörungen, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen und Gereiztheit gehören bei vielen Betroffenen mit zur Tagesordnung und können das Wohlbefinden ungemein belasten. Zurückzuführen sind die Beschwerden auf den sinkenden Progesteronspiegel in den Wechseljahren. Mönchpfeffer kann hier helfen, das Zusammenspiel der Hormonie wieder zu Harmonisieren und die unangenehmen Begleiterscheinungen der Wechseljahre zu lindern.

Mönchspfeffer bei Menstruationsbeschwerden

Eine Vielzahl von Frauen klagen allmonatlich über Menstruationsbeschwerden. Diese äußern sich in übermäßig starken Blutungen und krampfartigen Unterleibsschmerzen. Schnell wird dann auf schmerzstillende Medikamente zurückgegriffen. Aber auch Mönchspfeffer kann das Leiden von Menstruationsbeschwerden lindern - auf ganz natürliche Weise.

Mönchspfeffer bei beim Polyzystischen Ovar-Syndrom (PCO)

Das Polyzystische Ovar-Syndrom, kurz PCO, ist eine Fruchtbarkeitsstörung, die in den meisten Fällen mit Hormonen behandelt wird. Die Störung äußert sich in einer Unregelmäßigkeit des Monatszyklus, depressiven Verstimmungen und Depressionen, vermehrtem Haarwuchs z.B. im Gesicht und Übergewicht.

Ausgelöst wird PCO durch eine Fehlfunktion in der Hirnanhangdrüse, die in diesem Fall für ein hormonelles Ungleichgewicht sorgt. Das luteinisierende Hormon (LH) ist im Überfluss vorhanden und sorgt dafür, dass der Eisprung immer wieder ausgelöst wird. In der Folge reift keine der Eizellen befruchtungsfähig heran. Gleichzeitig herrscht in den Eierstöcken ein Überfluss an männlichen Hormonen. All diese Faktoren führen dazu, dass die Frau unfruchtbar wird.

Mönchspfeffer kann in dieser Situation, begleitet von anderen Maßnahmen wie beispielsweise einer Ernährungsumstellung, helfen, dass hormonelle Gleichgewicht wieder herzustellen. In vielen Fällen führt eine konsequente Therapie mit Mönchspfeffer zu einer Heilung des Synsroms. Allerdings ist es angeraten, bei genanten Symptomen einen Arzt aufzusuchen und gemeinsam mit diesem eine geeignete Therapie zu finden.

Mönchspfeffer für Männer

Der Testosteronspiegel nimmt im Laufe der Zeit allmälich ab. Das ist völlig normal und die meisten Männer nehmen dies nicht besonders wahr. Da kann es schon mal passieren, dass sich eine allgemeine Lustlosigkeit einstellt, die bis zur erektilen Dysfunktion führt. Durch Alkohol, Stress, ungesunde Ernährung und Nikotin wird die Lustlosigkeit noch gesteigert. Wird der Leidensdruck zu hoch, kann man durch die Einnahme von Mönchspfeffer-Produkten die Prolaktinbildung hemmen, wodurch der Testosteronspiegel wieder steigt. Mönchspfeffer kann aber nicht nur die Libido wieder in Schwung bringen. Da Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers auch auf die Dopamin-Rezeptoren ansprechen, wirkt es zudem stimmungsaufhellend.

Sonstige Anwendungen von Mönchspfeffer

In der Schwangerschaft sollte Mönchspfeffer nicht eingenommen werden aufgrund möglicher Komplikationen. Nicht empfehlenswert ist der Einsatz des Mönchspfeffers, um die Milchproduktion zu erhöhen. Dazu wurden in der Geschichte sehr geringe Konzentrationen verabreicht. In Insektenschutzmitteln und ebenso in Bodybuilder Ergänzungsmitteln ist Mönchspfeffer wegen seiner Wirkungen auf den Vergleichosteronspiegel als Nebenkomponente enthalten. Darüber hinaus tut Mönchspfeffer nicht nur den Menschen gut – sondern erwiesenermaßen auch Pferden und sogar Hunden. Wann Mönchspfeffer in der Tierheilkunde eingesetzt wird, verrät die folgende Tabelle:

Mönchspfeffer für Pferde Mönchspfeffer für Hunde
Auf Stuten wirkt der Einsatz von Mönchspfeffer zyklusregulierend. So werden Probleme während der Rosse und zwischen den Rosseperioden reguliert. Verhaltensauffälligkeiten können so ausgeglichen werden. Bei dominanten Hengsten und Wallachen erleichtert die Gabe von Mönchspfeffer den Umgang. So können mögliche gefährliche Überreaktionen vermieden werden. Leidet ein Pferd am Equinem-Cushing-Syndrom (ECS) ist dies auf eine Erkrankung an der Hirnanhangdrüse zurückzuführen. Durch eine Minder-Produktion an Dopamin wird der Cortisol-Spiegel über die Maßen gesteigert. Mönchspfeffer kann hier ausgleichend wirken. Auch bei Hunden gleicht Mönchspfeffer Disharmonien und Über-/Unterproduktionen im Hormonhaushalt aus. Die Folge: Der Hund wird ausgeglichener. Experten sagen Mönchspfeffer nach, eine regulierende Wirkung auf liebeskranke Rüden zu haben.

Nebenwirkungen von Mönchspfeffer

Mögliche Nebenwirkungen treten nach der Einnahme von Mönchspfeffer nur äußerst selten auf. Experten raten bei Hautausschlag, Kopfschmerzen sowie Beschwerden im Magen-Darm-Trakt das Präparat abzusetzen. Auch darf Mönchspfeffer keinesfalls eingenommen werden, wenn bereits hormonabhängige Krankheiten diagnostiziert wurden (z.B. Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs, Brustkrebs, Endometriose). Wechselwirkungen können bei Medikamenten auftreten, die ebenfalls auf Dopaminrezeptoren wirken wie etwa Antipsychotika und Medikamente gegen Übelkeit. Frauen beobachteten häufig einen Anstieg des Körpergewichts, das auf Wassereinlagerungen zurückzuführen ist. Auch steigt das Hungergefühl zum erhöhten Östrogenspiegel an. Während der Stillzeit sowie wenn die Pille zur Verhütung eingenommen wird, ist es sinnvoll, vor der Einnahme von Mönchspfeffer mit dem Gynäkologen Rücksprache zu halten.

Präparate mit Mönchspfeffer

Es gibt eine Vielzahl von Präparaten auf dem Markt. Sämtliche marktreifen Präparate enthalten alkoholische Auszüge aus den Früchten des Mönchspfeffers. Es gibt sie

in diesen Präparaten ist ein Trockenextrakt enthalten. Als Tinktur sind Mönchspfeffer-Präparate auch in Form von Tropfen erhältlich.

Mönchspfeffer Tabletten und Kapseln

Mönchspfeffer Tabletten/Kapseln werden gerne zur Förderung der Fruchtbarkeit von Frauen genommen. Ein Vorteil gegenüber Tee liegt zum Beispiel darin, dass die Konzentration der Tabletten konstant dieselbe ist. So ist eine gleichmäßige und kontrollierte Dosierung gewährleistet.

Mönchspfeffer Tropfen

Wer keine Tabletten schlucken möchte, aber dennoch nicht auf Mönchspfeffer-Präparate verzichten möchte, für den eignen sich Mönchspfeffer-Tropfen. Tropfen werden aus getrockneten und zerkleinerten Mönchspfefferpflanzen hergestellt, die anschließend mit einer Alkohollösung versetzt werden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um biologisch angebaute Pflanzen handelt.

Mönchspfeffer Tee

Mönchspfeffer Tee gibt es lose, oder in Beuteln. Er besteht aus getrockneten Samen der Pflanze und wird auch gerne in Teemischungen mit Schafgarbe und Frauenmantel angeboten. Diese beiden Heilpflanzen werden, genau wie Mönchspfeffer, gerne bei Frauenleiden verwendet.

Tee aus Mönchspfeffer wirkt sich harmonisch auf den weiblichen Hormonhaushalt aus. Er regt die Ausschüttung des HOrmons Prolaktin an und unterstützt die Bildung von Muttermilch. Außerdem soll er den Zeotraum verlängern, in dem die reife Eizelle in den Eileiter ausgestoßen wird. Diese Phase nennt sich Gelbkörperphase.

Droge-Extrakt-Verhltnis von Mönchspfeffer

Die Arzneimittel unterscheiden sich hinsichtlich ihres so genannten Droge-Extrakt-Verhältnisses. Dieses Verhältnis gibt an, wie viele Teile des Ausgangsmittels (Trockendroge) 1 Teil Extrakt entspricht. Das Verhältnis 10:1 heißt, dass für die Herstellung von 1 g Trockenextrakt insgesamt 10 g getrocknete Mönchspfefferfrüchte verwendet wurden. Die Arzneimittel unterschiedlicher Hersteller lassen sich jedoch nicht absolut miteinander vergleichen. Grund dafür ist, dass die Hersteller unterschiedliche Prozesse nutzen, um die Präparate zu fertigen. Das gewählte Auszugsmittel, die eingestellte Verarbeitungstemperatur und die Art der Aufarbeitung beeinflussen die Ergebnisse ganz erheblich. Sollte bei einem Patienten einmal ein Präparat nicht in der gewünschten Weise anschlagen, kann es durchaus sinnvoll sein, auf ein Arzneimittel eines anderen Herstellers auszuweichen.

Eine kleine Besonderheit in der Riege der Mönchspfeffer-Präparate stellt der Tee dar, denn dieser wird in aller Regel aus den Samen der Pflanze produziert. Die Wirkung ist ähnlich wie bei anderen Mönchspfeffer-Produkten. Sollen ganz gezielt die Symptome der Wechseljahre miniert werden, wird Mönchspfeffer häufig mit dem Frauenmantel kombiniert, der nicht nur die Symptome der Wechseljahre mindert, sondern auch eine Schwangerschaft begünstigt. Wer Mönchspfeffer-Tee trinken möchte, sollte dies maximal über einen Zeitraum von sechs Wochen tun. Täglich zwei Tassen am Tag sind hierbei empfehlenswert. Daneben gibt es mittlerweile Mönchspfeffer-Präparate, die speziell für den Verzehr durch Pferde und Hunde hergestellt wurden. Meist lassen sich diese leicht unter das Futter der Tiere mischen.

Anwendungshinweise für die Einnahme von Mönchspfeffer

Mönchspfeffer-Präparate entfalten ihre Wirkung erst mit fortschreitender Zeit. Eine Behandlung muss über mehrere Wochen und Monate durchgehalten werden, bevor sich die Besserung der Symptome einstellt. Auch bei eintretender Besserung ist ein Weiternehmen des Mittels in Absprache mit dem behandelnden Arzt erforderlich. In der Regel werden alle Produkte täglich morgens auf nüchternen Magen eingenommen, doch auch hier gilt die individuelle Verordnung des Arztes. Da Mönchspfeffer-Präparate unter Umständen auf die Milchproduktion in der weiblichen Brust wirken, sollten Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden. Auch wenn Mönchspfeffer rezeptfrei erhältlich ist, empfiehlt es sich im Hinblick auf die richtige Dosierung, den Rat eines Arztes einzuholen. Die folgende Tabelle kann hier nur Richtwerte zu den häufigsten Anwendungsgebieten liefern.

Beschwerden Präparate Dosierungshinweis
PMS Bei der Behandlung von PMS werden in erster Linie Kapseln oder Tabletten verwendet. Doch auch Tee, Samen, Tropfen und Früchteextrakt sind denkbar. Möglich ist dabei die Behandlung mit 40 mg Mönchspfeffer-Fruchtextrakt für den Zeitraum von drei Monaten. Auch verordnet wird die Einnahme derselben Dosis, allerdings in abgestufter Form: Im 1. Zyklus wird das Präparat täglich eingenommen, im 2. Zyklus nur in der zweiten Hälfte und im 3. Zyklus nur während der Periode und bei auftretenden Beschwerden. Über sechs Monate erstrecken kann sich die Behandlung dann, wenn ab dem 2. Zyklus nur bei Beschwerden Mönchspfeffer eingenommen wird.
Wechseljahre Am häufigsten kommt hier eine Behandlung mit Mönchspfeffer Kapseln und Tee vor. Doch auch Samen, Tabletten, Tropfen und Fruchtextrakt sind denkbar. In aller Regel wird eine Behandlungsdauer von drei Monaten angesetzt. 40 bis 80 mg Fruchtextrakt oder ein bis zwei Kapseln täglich lautet in diesem Fall die Dosierungsempfehlung.
Prolaktin-Hemmung Kapseln werden hier am häufigsten verordnet, doch auch Tee aus Mönchspfeffer findet hier Anwendung. Um das Abstillen nach Schwangerschaft und Stillphase zu erleichtern, wird zweimal täglich Mönchspfeffer eingenommen. Diese Dosierung wird etwa drei bis sechs Tage angewandt.
Begünstigung einer Schwangerschaft Tabletten und Kapseln werden hier am häufigsten verordnet, doch auch Tee, Tropfen und Fruchtextrakt können zur Begünstigung einer Schwangerschaft eingenommen werden. Eine tägliche Ration von 40 mg Mönchspfeffer ist hier die gängige Dosierungsempfehlung. Diese kann bis zum Eintritt der erwünschten Schwangerschaft genommen werden.
Schmerzen während der Regelblutung Tabletten, Kapseln und Tees werden hier am häufigsten zur Linderung der Beschwerden empfohlen. Ihre Wirkung zeigen jedoch auch Tropfen und Fruchtextrakt. Die Einnahme beginnt drei bis vier Tage vor der Monatsblutung sowie über die Dauer der Menstruationsblutung hinweg. Nach drei Monaten konsequenter Einnahme ist eine Linderung zu erwarten.

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Hinweis:
moenchspfeffer.de

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